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Meßkircher
Wanderwege
ausgewählt
von der Ortsgruppe Meßkirch im
Schwäbischen Albverein

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Zur Ruine Benzenberg
Auf Heideggers Feldweg Zum Dianatempel Zum Feldherrnhügel Ins Felsentäle

 
Rundweg um Meßkirch
Strecke 10,5 km, Variante 9 km
Wanderzeit ca. 2,5 Std.
Die Markierung: Gelbes Schild mit blauer Schrift: "Meßkircher Wanderweg - Rundweg".

Der hier vorgeschlagene Rundweg beschreibt eine Umwanderung von Meßkirch im Uhrzeigersinn.
Er kreuzt die nachfolgend genannten Wege, die weitere Wanderziele eröffnen:


Die Kreuzungspunkte sind im Kartenausschnitt mit blauen Punkten und einem Kennbuchstaben bezeichnet.
" H " => "Auf Heideggers Feldweg".
" D " => "Zum Dianatempel" im Bereich des ehem. röm. Gutshofs (Altstadt).
" F " => "Zum Feldherrnhügel und zur Burgstelle auf dem Benzenberg" oberhalb von Rohrdorf.
" T " => "Ins Felsentäle” am Wanderweg nach Sigmaringen.
Auf diese Abzweigungsmöglichkeiten ist jeweils im Text der Rundwegbeschreibung hingewiesen.

Der Rundweg kann beliebig abgekürzt werden. Fast jeder rechts abzweigende Weg führt wieder zum Ausgangspunkt in Meßkirch zurück. Der fast stets sichtbare, alles überragende Kirchturm von Sankt Martin weist den Weg zur Stadtmitte.

 
Grundlage: Topographische Karte 1:50 000 - ©Landesvermessungsamt Baden-Württemberg
vom 15.05.2001, AZ.: 2851.2-A/31

Wir beginnen die Wanderung beim Verkehrskreisel am östl. Ende der Hauptstraße mit genügend Parkmöglichkeiten.
Von dort geht es zunächst in östlicher Richtung über die Ablachbrücke zur Frauenkirche. 
 

 

Chor gotisch (1356), 1576 von Jörg Schwarzenberger umgestaltet. Turm und Westfront Bauformen der späten Renaissance. 
Aussen- und Innenrenovation in den 90er Jahren,
Gegenüber der Kirche gehen wir in die Schnerkinger Straße, die wir nach 50m links in den Sandbühlweg einbiegend verlassen. 
Zunächst noch flach, dann etwas steil werdend erreichen wir oberhalb des Baugebiets nach einer Rechtskurve das Schützenhaus.
Von dort hat man den schönsten Ausblick auf Meßkirch mit St. Martinskirche und Zimmernschloss. Im Hintergrund sind die Orte Heudorf und Rohrdorf zu erkennen.
Am Schützenhaus vorbei führt der Weg rechts abbiegend wieder bergab in den dörflichen Stadtteil Schnerkingen. 
Nach dem ersten Haus geht es weiter bergab und an der Kapelle vorbei.
Zuvor sieht man auf der linken Seite, im Haus Bichtlinger Straße 1, eine in die Fassade eingelassene Kanonenkugel von der Schlacht bei Meßkirch am 5. Mai 1800. Die Kapelle St. Peter und Paul besitzt ein gotisches Maßwerkfenster und birgt im Inneren Fresken aus dem 1500  Jahrhundert. Auf der linken Straßenseite befindet sich das Rathaus der ehemals selbständigen Gemeinde Schnerkingen.
Bei einem Brunnen biegen wir rechts in den "Brucköschweg" ein, überqueren die Landesstraße und dann die Ablach. Nach der Brücke bei einem Feldkreuz gehen wir rechts auf das ehem. Bahnwärterhäuschen zu. Auch hier ergeben sich reizvolle Ausblicke auf das Stadtbild.

!!! Der unmittelbar vor dem Bahnübergang rechts abzweigende Weg ist der einzige, der sich nicht für eine Abkürzung zurück zum Startpunkt in Meßkirch eignet. Ansonsten können alle rechts abzweigenden Wege dazu benutzt werden, an den Ausgangspunkt zurückzukehren.

Nach dem Bahnübergang geht es rechts, flach, dann wieder links, bergan. Bei einer Wegkreuzung mit Feldkreuz trifft der Wanderweg auf das "Bichtlinger Sträßle", weltweit bekannt als "Der Feldweg" nach einer so benannten Schrift des Meßkircher Philosophen Martin Heidegger. =>Auf Heideggers Feldweg, .

Unser Weg geht geradeaus am Ehnriedhof vorbei. Nach Überqueren der einstigen Bundesstraße senkt sich der Weg in das Tal des Mettenbachs. Nach kurzem Bergan geht es links, am Birkenhof vorbei bis zum Ende des geteerten Weges.
Dort befindet sich auf der linken Wegseite die "Rudolf-Kapelle" (linkes Bild). Wir biegen rechtwinklig nach rechts ab und erreichen nach ca. 0,5 km die "Rudolfskapelle" auch "Dreifaltigkeitskapelle" genannt.(mittleres Bild). Nach links gehend unterqueren wir die Straße und erblicken vor uns die Talmühle (rechtes Bild).


Diese kleine Kapelle wurde im Sommer 2009 von einem Mann namens Rudolf aus Dankbarkeit für die Genesung aus schwerer Krankheit erbaut.
Im Dezember 2009 verstarb er.

Die Rudolfskapelle wird auch Dreifaltigkeitskapelle genannt.
Bis vor ca. 20 Jahren gab es am Dreifaltigkeitssonntag (Sonntag nach Pfingsten oft private Wallfahrten zur Kapelle. Nach welchem Rudolf sie benannt wurde, ist leider nicht bekannt.

Rudolf von Bern? Märtyrer, Gedenktag 17.04. oder
sel. Rudolf? Kamaldulensermönch 11.Jh. Gedenktag 12.10.
Die Kapelle barg einst eine wertvolle Geißelungsskulptur, die leider einem Diebstahl zum Opfer fiel; auch die früher vorhandenen Betbänke im offenen Vorraum wurden Opfer des Vandalismus.

Die Talmühle ist das Geburtshaus des Komponisten Conradin Kreutzer (1780-1849). Noch heute bekannte Werke: "Das ist der Tag des Herrn", "Schon die Abendglocken klangen", das "Hobellied" und die romantische Oper "Das Nachtlager in Granada".
Nach der Unterführung gehen wir wiederum nach links und bleiben auf diesem parallel zur Kreisstraße verlaufenden Teerweg, die Umgehungsstraße unterquerend, bis zum Ortsanfang von Heudorf.
 Etwa 100 m vor dem ersten Haus geht es rechts in den Talgrund (geradeaus Zum Dianatempel ) und bei der nächsten Verzweigung wieder rechts auf Meßkirch zu. Wir bleiben auf diesem Weg bis zu einer Wegkreuzung (in der Karte mit ! bezeichnet).
Es wird empfohlen hier auf die Variante zu wechseln.
Der markierte Weg führt in seinem weiteren Verlauf über eine lange Strecke parallel zur stark befahrenen Umgehungsstraße.
Der Verkehrslärm auf dieser Straße ist mittlerweile für den Wanderer unerträglich.
 
Der markierte Weg:
Er führt an der vorgenannten Wegkreuzung geradeaus auf den ungeteerten Weg. Dieser veläuft später parallel zur Meßkircher Umgehungsstraße. Bei einer Brücke mit einem Bildstock und einer Bank zweigt der Weg => zum Feldherrnhügel links ab. Um auf dem Rundweg zu bleiben,wechseln wir auf die andere Seite der Umgehungsstraße und gehen weiter parallel zu ihr, überqueren die Straße nach Rohrdorf und gelangen so in weitem Bogen an das nördliche Ende der Stadt. Bei der Zufahrt zur Umgehungsstraße zweigt der Wanderweg " Ins Felsentäle"ab.
Wir gehen auf die große Talbrücke der Umgehungsstraße zu. Dort erreichen wir die Bahnhofstraße, die wieder zum Ausgangspunkt der Wanderung führt.
Die Variante:
An der Wegkreuzung rechts abbiegen. Der geteerte Weg unterquert die Umgehungsstraße und führt in seinem weiteren Verlauf am Talrand des Weiherbachs entlang (Albvereinsmarkierung blaues Dreieck) zurück in die Stadt und somit zum Ausgangspunkt.
Bei Benutzung der Variante verkürzt sich die Wegstrecke auf ca. 9 km.

Schwäbischer Albverein

Ortsgruppe Meßkirch
Gerhard Teuscher