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Meßkircher
Wanderwege ausgewählt von der Ortsgruppe Meßkirch im Schwäbischen Albverein |
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| Rund um Meßkirch | Auf Heideggers Feldweg | Zur Ruine Benzenberg |
Zum Feldherrnhügel | Ins Felsentäle |
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Dieser Rest römischer Spuren befindet sich westlich von Meßkirch in der Nähe eines ehemaligen römischen Gutshofs, der so genannten "Altstadt". Weglänge (Hin- und Rückweg): 11 km. Markierung: Gelbes Schild mit blauer Aufschrift "Meßkircher Wanderweg - Dianatempel". |
Vom Startort Kreisverkehr geht es in ...
...die Hauptstraße, |
am Rathaus vorbei bis zum |
Adlerplatz und dort durch den „Bogen“. |
Grundlage: Topographische Karte 1:50 000 - ©Landesvermessungsamt Baden-Württemberg vom 15.05.2001, AZ.: 2851.2-A/317 |
Wir befinden uns nun im "Mühleweg", der an
einem schönen Fachwerkhaus, der ehemaligen Mauchenmühle
vorbeiführt. Es folgt eine spitzwinklige Straßenverzweigung; wir nehmen den linken, schmäleren Weg. Der Markierung folgend, wird, immer dem Tälchen des
Weiherbachs (der Bach trägt im Verlauf seiner 8 km sechs
verschiedene Namen) entlang, nach ca. 2,5 km und Unterquerung der
Umgehungsstraße der Rundweg erreicht. |
Nach etwa 700 m auf dem Rundweg gelangt man an die
Kreisstraße, die rechts nach Heudorf hineinführt.
Nun geht es auf dem Gehweg nach Heudorf, das auf der Straße
"Eichwasen" am Friedhof vorbei wieder verlassen wird.
Am ersten Feldweg nach dem Friedhof rechts abbiegend, wird der Wald
erreicht..
Etwa 400m nach dem Waldrand kommt eine Waldwegekreuzung. Dort links und
nach weiteren ca. 300m wiederum links abbiegen. Noch etwa 100m
und
auf der linken Wegseite, gute 50m entfernt sind die Reste des
Dianatempels erkennbar.
| Dieses Tempelchen, vom Eigentümer oder Pächter
des römischen Gutshofs errichtet, trug auf dem gemauerten Sockel
vermutlich eine Holzkonstruktion mit einem ziegelgedeckten Dach. Der
Weihestein an die Göttin Diana wurde 1882 entdeckt. Er ist eine
Kopie. Das Original befindet sich in den fürstlichen
fürstenbergischen Sammlungen in Donaueschingen. Die Inschrift lautet, übersetzt: Marcus Aurelius Honoratus Pancratius hat der Diana einen Altar errichtet, indem er sein Gelübde froh und frei nach Gebühr erfüllt hat. |
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Mit einer Innenfläche von fast 8 Hektar gehört die "Altstadt" zu den größten römischen Gutsanlagen Südwestdeutschlands. Die Lage vieler ehemaliger Gebäude ist zwar bekannt, sie sind aber unter dem Erdboden verborgen. Vieles trat auch beim Bau der Bundesstraße zum Vorschein und wurde dokumentiert, dann aber endgültig zerstört.
Der Rückweg kann ohne besondere Markierung leicht auf dem, zur B 311 parallel verlaufenden Wirtschaftsweg erfolgen, siehe gestrichelte Linie im Kartenausschnitt.
Schwäbischer Albverein
Ortsgruppe Meßkirch
Gerhard Teuscher
