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Meßkircher Wanderwege ausgewählt von der Ortsgruppe Meßkirch im Schwäbischen Albverein |
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| Rund um Meßkirch | Auf Heideggers Feldweg | Zum Dianatempel | Zum Feldherrnhügel | Ins Felsentäle |
| Zur
Burgstelle auf dem Benzenberg als Fortsetzung der Wanderung zum Feldherrnhügel. Bis zum Feldherrnhügel wandern Sie bitte bitte nach dessen Wegbeschreibung. Wegstrecke vom Feldherrnhügel 2 km. Markierung: Ab dem
Feldherrnhügel "Ruine Benzenberg" Von einer Bürgerinitiative wurde 2005 die Burgstelle besser begehbar gemacht und Infotafeln aufgestellt, die auf diesen geschichtsträchtigen Ort hinweisen. Diese Wanderung zum Feldherrnhügel, erweitert zum Benzenberg kann nun zu einem Rundweg ergänzt werden. Für den Rückweg nach Meßkirch geht man auf dem Teersträßchen wieder zurück, geradeaus bis zu einer Kreuzung. Schräg gegenüber ist eine Unterführung, welche die Bundesstraße unterquert. Nach dieser Unterführung beim nächsten Feldweg rechts abbiegend passiert man später links des Weges ein künstlich angelegtes Feuchtbiotop. Ebenfalls auf der linken Seite sind die Antennenmasten des Bodenseesenders des SWR zu sehen. Der höhere Mast ist 240m, der andere 138m hoch. Der Sender strahlt in einem Umkreis von ca. 300 km auf der Frequenz 666 kHz (Mittelwelle) das Südwestrundfunk-Programm "cont.ra" aus. Der geteerte Weg verläuft nun in wechselnden Abständen entlang der Bundesstraße 313 bis er am Stadtrand von Meßkirch bei der Feldwegbrücke auf den Felsentäleweg und den Rundweg trifft. Entlang der Bahnhofstraße gelangt man wieder zum Verkehrskreisel, dem Ausgangspunkt der Wanderung. |
vom 15.05.2001, AZ.: 2851.2-A/317 |
![]() Rekonstruktionszeichnung
von Christoph Stauß
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Die Benzenburg auf dem
Benzenberg war die Stammburg der seit 1050 erwähnten Grafen von
Rohrdorf, den ersten Besitzern der Herrschaft Meßkirch. Die Grafen von
Rohrdorf zählten zu den führenden Hochadelsgeschlechtern im nördlichen
Bodenseeraum.
Neben
dem Gebiet um Meßkirch besaßen sie
umfangreichen Grundbesitz in Oberschwaben, im Madach, Hegau und
Linzgau. Sie besaßen auch die Meersburg am Bodensee als Lehen. Die
erste Rheinbrücke in Konstanz
soll von
ihnen errichtet worden sein. Die Klöster Zwiefalten und Salem wurden
von ihnen mit
reichen Landschenkungen bedacht; im Salemer Münster errichteten sie
sich ihre
Grabkapelle. Der selige Eberhard von Rohrdorf war einer der
bedeutendsten Äbte
dieses Klosters; er war Ratgeber bei Kaiser und Papst. |
![]() Grundriss des
heutigen Zustands
An der rot markierten Stelle ist noch eine 25m lange und bis zu 5m hohe Mauer sichtbar. |
| Und so
stellt sich die Burgstelle seit dem 2.11.2005 dar (Fotos vom
3.11.2005). |
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Durch den ehemaligen Burggraben (s. Nr. 3 in der Grundrissskizze) gelangt man an die erste Infotafel |
Der links abbiegende Pfad führt zum einzigen noch unmittelbar sichtbaren Rest der Anlage, der Burgmauer (8). Erhalten ist nur noch die Kernmauer. Das Blendmauerwerk ist abgetragen. |
Auf dem ansteigenden Pfad komt man zum früheren Burghof (7). Am Ende des Burghofs (6) sind, zwar von Erde bedeckt aber doch eindeutig erkennbar, noch Gebäudeumrisse auszumachen. |
Im Vordergrund mit der Sitzgruppe der Burghof (7). Der Hügel im Hintergrund (5) ist der Schuttkegel der einstigen Wohnburg. |